Förderung alternativer Energiesysteme

Sollten Sie sich für ein alternatives Heizungssystem entschieden haben, sollten Sie prüfen, welche Förderungen für Ihr Projekt in Frage kommen. Neben verschiedenen regionalen Förderungen für alternative Heizungssysteme gelten bundesweite Regelungen. Wir haben hier ein paar sinnvolle Möglichkeiten zusammengestellt.

1. Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms - BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Das Marktanreigprogramm wird auch im Jahr 2012 fortgesetzt

Auch im Jahr 2012 wird das Marktanreizprogramm fortgesetzt. Hierfür hat das Bundesumweltministerium ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt.
Die folgenden Maßnahmen werden im Rahmen des Programms über das BAFA gefördert:
Die Errichtung und Erweiterung von
• Solarkollektoranlagen bis 40 m² Bruttokollektorfläche
• Solarkollektoranlagen mit mehr als 40 m² Bruttokollektorfläche auf Ein- und - Zweifamilienhäusern mit hohen Pufferspeichervolumina
• automatisch beschickten Biomasseanlagen
• besonders emissionsarmen Scheitholzvergaserkesseln
• effizienten Wärmepumpen
• die Vornahme von Visualisierungsmaßnahmen

Die Investitionszuschüsse des BAFA können insbesondere Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Kommunen in Anspruch nehmen.


Förderung von Solarkollektoranlagen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert Solarkollektoranlagen auf Bestandsgebäuden für verschiedene Anwendungsbereiche:
• zur Raumheizung
• zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung
• zur Bereitstellung von Prozesswärme
• zur solaren Kälteerzeugung
• Solarkollektoranlagen, die die Wärme überwiegend einem Wärmenetz zuführen

Hinweis: Leider sind Solarkollektoranlagen auf neu errichteten Gebäuden (Neubauten) zur Zeit grundsätzlich nicht förderfähig.


Förderung von Biomasseanlagen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert folgende Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse in Bestandsgebäuden:
• Kessel zur Verfeuerung von Holzpellets und Holzhackschnitzeln
• Holzpelletöfen mit Wassertasche
• Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzpellets bzw. Holzhackschnitzeln und Scheitholz
• besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel

Pelletöfen (Warmluftgeräte) sind nicht förderfähig.

Hinweis: Leider sind Biomasseanlagen in neu errichteten Gebäuden (Neubauten) zur Zeit grundsätzlich nicht förderfähig.


Förderung von effizienten Wärmepumpen

Gefördert werden effiziente Wärmepumpen in Bestandsgebäuden für
• die kombinierte Raumbeheizung und Warmwasserbereitung von Wohngebäuden
• die Raumbeheizung von Nichtwohngebäuden
• die Bereitstellung von Prozesswärme oder von Wärme für Wärmenetze

In neu errichteten Gebäuden (Neubauten) ist leider zur Zeit eine Förderung grundsätzlich nicht möglich.


 

2. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt durch zinsgünstige Finanzierungen oder Zuschüsse energiesparende Maßnahmen. Hierzu gibt es verschiedene Programme.

 

3. Nicht zu vergessen sind die Möglichkeiten der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerksleistungen. Diese Möglichkeit gibt es seit 2009. Fragen Sie Ihren Steuerberater! In dem Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen (Familienleistungsgesetz – FamLeistG) finden Sie weitere Informationen.

 

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